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Kurzfassung:
Java eröffnet neue Perspektiven für die Realisierung von interaktiver
und multimedialer Technischer Dokumentation im World Wide Web und Intranets
und von HTML-basierten Hilfesystemen wie HTML Help und NetHelp. Der
Vortrag stellt die Konzepte der Virtuellen Maschine (VM) vor, die Basis
für den überwältigenden Erfolg von Java als der neuen objektorientierten
Programmiersprache im Kontext des WWW.
Java-Programme (Applets) können in HTML-Dokumente eingebunden, dynamisch
in HTML-Browser geladen und ausgeführt werden. Dabei wird nicht der
Sourcecode dieser Programme übertragen, sondern der übersetzte maschinenunabhängige
Binärcode. Javas in den Browser integrierte VM bindet dann diesen Binärcode
in das lokale System ein und führt ihn aus. Der Vortrag erklärt, wie
es zu diesem Konzept kam und wie dies im Detail passiert: Woraus besteht
der Binärcode und warum ist er so aufgebaut? Wozu gibt es die Virtuelle
Maschine VM) und wie funktioniert sie? Wie wird der Binärcode in ein
laufendes System eingebunden? Welche Auswirkungen, Vorteile und Nachteile
können sich aus diesem Konzept für Java-Programme und -Projekte ergeben?
Summary: Java presents new perspectives for creating
technical documentation for networks (WWW and intranets) of a more interactive
and multimedia nature. Our presentation offers an insight into the concepts
of the virtual machine which is actually the ground stone for the tremendous
success enjoyed by Java as the new object-oriented programming language
in the context of the WWW. Both the advantages and the disadvantages
of this technology will be emphasized.
In: Eickemeyer, Klaus u.a. (Hg.): Technische
Information in elektronischen Medien: Der aktuelle Stand der Diskussion.
Lübeck, 1997. ISBN 3-7950-4400-6
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